Archiv für August 2010

3D in der Zukunft?

Mittwoch, 04. August 2010

Der neue 3D-Boom wird auch in Zukunft anhalten. Die Unterhaltungsindustrie sowie die Hersteller von Brillen arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von 3D-Fernsehern und von 3D-fähigen Brillen. Bei den 3D-Brillen gibt es bereits jetzt schon erste Anbieter die Sonnenbrillen mit der 3D-Funktion kombinieren. So kann zum Beispiel nach einem Strandbesuch direkt ein 3D-Film im Kino angesehen werden und dies alles mit der Sonnenbrille. Diese Sonnenbrillen gibt es bis jetzt nur von wenigen Anbietern, aber dies wird sich in Zukunft ändern. Bereits jetzt wird schon an der Entwicklung von 3D-Kontaktlinsen gearbeitet.

Brillen sind heute bereits schon sehr beliebte Accessoires und auch hierauf wird bei der Entwicklung von 3D-Brillen und natürlich bei allen anderen Brillen geachtet. Immer mehr Menschen tragen Brillen wie Modeschmuck und nicht jeder der eine Brille trägt benötigt diese auch für die Augen. Brillen sind chic und angesagt, so wie es in der Bekleidungsindustrie immer wieder neue Trends gibt, so gibt es diese Trends auch im Brillenbereich. Die Brillen sollen in der heutigen Zeit zur Kleidung und zum persönlichen Stil passen. Nicht nur die Modeindustrie spielt eine Rolle bei der Neuentwicklung von Brillenmodellen, sondern auch die Unterhaltungsindustrie hat hierauf Auswirkungen wie zum Beispiel bei der Entwicklung von 3D Brillen.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis 3D Filme ohne eine entsprechende Brille angesehen werden können beziehungsweise anfangs werden diese neuen Fernseher einen sehr hohen Anschaffungspreis haben. Nicht jeder kann sich direkt einen 3D Fernseher ins eigene Wohnzimmer holen und die Nachfrage wird nach 3D Brillen steigen. Die Hersteller werden zukünftig mehr 3D Brillen herstellen müssen und diese werden mit Sicherheit auch ein besseres Design haben, wie die heutigen 3D Brillen. Kombinationsbrillen wird es mit großer Wahrscheinlichkeit in Zukunft von mehren Brillenherstellern geben. Ob es auch Korrektionsbrillen mit einer 3D Funktion geben wird ist noch nicht bekannt, aber wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat, heute ist fast nichts unmöglich.

Brillen online kaufen

Mittwoch, 04. August 2010

Im Internet gibt es zahlreiche online Angebote für Brillen, in den Shops werden Korrektionsbrillen, Sonnenbrillen und auch Kontaktlinsen angeboten. Neben bekannten Markenmodellen gibt es auch günstige Brillen. Bei den Anbietern handelt es sich um bekannten Brillenhersteller, die auch über ein Filialnetz verfügen und um Direktanbieter. Die Brillen können rund um die Uhr bestellt und besichtigt werden, dies ist besonders vorteilhaft für Berufstätige. Manche Anbieter haben auf ihren Seiten eine Online-Anprobe, hierdurch erhalten die Kunden einen ersten Eindruck von der Brille beziehungsweise ob diese zu einem optisch passt oder nicht. Für die Online-Anprobe benötigten die Anwender ein Foto vom Gesicht und sie können dann die Brille auf dieses Foto übertragen. Es gibt auch Anbieter die den Kunden die ausgewählten Brillen zusenden und dies mit Plangläsern, hierdurch können die Kunden zu Hause selber überprüfen, ob die Brille zu ihrem Typ passt oder nicht. Entscheiden sich die Kunden, nach der Anprobe, für die Brille so muss diese zurückgeschickt werden und die entsprechenden Gläser werden eingesetzt. Dieser Vorgang dauert in der Regel nur wenige Tage.

Bei dem online Kauf von Brillen müssen die Kunden bei Korrektionsbrillen die Werte aus dem Brillenpass angeben, aufgrund dieser Angaben werden die Brillengläser angefertigt. Bei Sonnenbrillen entfällt diese Angabe, außer bei Sonnenbrillen die auch als Korrektionsbrille verwendet wird. Eine Überprüfung der aktuellen Werte ist im Internet nicht möglich und Kunden die sich nicht sicher sind, ob die Werte noch aktuell sind, sollte diese entweder bei einem Augenarzt oder bei einem namhaften Optiker überprüfen lassen.

Das Internet bietet den Kunden den Vorteil, dass sie eine große Brillenauswahl zur Verfügung haben und die Preise können sehr leicht miteinander verglichen werden. Es gibt auch spezielle Seiten die regelmäßig Preisvergleiche von verschiedenen Anbietern durchführen. Der Versand der Brillen erfolgt zum Teil kostenlos und überwiegend haben die Kunden ein 14-tägiges Rückgaberecht. Bei dem online Kauf von Brillen kann allerdings kein Fachmann den Sitz der Brille überprüfen.

Woher kommt die Brille

Mittwoch, 04. August 2010

In der Toskana wurde Ende des 13. Jahrhunderts die Lesebrille, welche als Sehhilfe für beide Augen auf die Nase gesetzt wurde, erfunden. Die ersten Brillen in Europa hatten noch keine Bügel und sie besaßen konvex geschliffene Linsen, die sich nur für weit- oder alterssichtige Menschen eigneten. Plankonvex geschliffene Edelsteine dienten nicht nur als Schmuck, sondern sie fungierten auch als vergrößerte Schaugläser. Der Vergrößerungseffekt von den plankonvex geschliffenen Edelsteinen wurde anfänglich nicht für das Lesen verwendet, sondern erst später erfolgte der Übergang zur Vergrößerung von Schriften.

Benjamin Franklin gilt als Erfinder der Bifokalbrille, dem Erfinder war es lästig geworden ständig seine Fernbrille gegen seine Lesebrille auszutauchen. 1784 kam Benjamin Franklin auf die Idee für das jeweils linke und rechte Auge Brillenlinsen mit einer entsprechenden optischen Wirkung zu montieren. Diese Konstruktion wurde Franklinglas genannt. Der Britische Astronom George Airy erfand 1825 die ersten Korrektionsgläser für eine Stabsichtigkeit (Astigmatismus). Die Brillenfassungen machten ebenfalls Forstschritte. 1727 baute der englische Optiker Edward Scarlett die erste Brillenfassung, bei der die Bügel über die Ohren verliefen. Diese Brillenfassungen waren allerdings anfangs nicht sehr erfolgreich und bis ins 20. Jahrhundert wurden Alternativen in Form von Lorgnon, Monokel oder Zwicker verwendet.

1912 entwickelte Moritz von Rohr (Carl Zeiss AG) zusammen mit H. Boegehold und A. Sonnefeld die asphärische Punktual-Linse, diese dominierte einige Jahre den Markt der Brillengläser. 1959 wurde in Frankreich das erste Gleitsichtglas mit der Bezeichnung Varilux auf den Markt gebracht.

Anfang der 80er Jahre gab es in Deutschland nur sechs Kunststoff-Fassungen für Erwachsene und für Kinder gab es lediglich nur zwei Kunststoff-Fassungen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernahmen die Kosten für die Kunststoff-Fassungen. Hierdurch entstand der Begriff Kassengestelle. Der Augenoptiker Günther Fielmann erkannte, dass die Kassengestelle nur wenigen Menschen gefielen und er schloss 1981 mit der AOK-Essen einen Sondervertrag ab. Günther Fielmann entwarf daraufhin 90 Modelle aus Kunststoff und Metall und es gab 640 verschiedene Varianten. Durch diesen Sondervertrag endete die Ära der Einheitsbrillen in Deutschland.

Bis heute ist nicht bekannt wer die erste Brille erfunden hat. Brillen sind heute auch als Sonnenbrillen, 3D-Brillen erhätlich und sie dienen als modische Accessoires.

Was ist eine normale Brille und eine 3D Brille?

Mittwoch, 04. August 2010

Eine „normale“ Brille wird als Konstruktion vor den Augen getragen, in den meisten Fällen dient eine Brille als optisches Hilfsmittel bei Fehlsichtigkeiten oder bei Sehfehlern. Die Augen werden durch eine Brille korrigiert, diese Brillen werden auch Korrektionsbrillen genannt. Die Korrektionsbrillen bestehen aus Brillengläsern, die entweder als geschliffene Linsen eine brechende Wirkung besitzen und als Sehhilfe dienen oder sie bestehen aus gegossenen Scheiben oder Gläsern. Neben diesen Brillen gibt es auch Schutzbrillen, diese dienen zum Schutz vor äußeren Einwirkungen, Verletzungen oder vor einer Überreizung. Neben diesen beiden Brillenarten gibt es auch Sonnenbrillen, diese schützen die Augen vor der Sonneneinstrahlung. Brillen werden heute auch als modische Accessoires getragen.

Eine weitere Brillenvariante ist die 3D Brille, hierbei handelt es sich um eine spezielle Brille, die bei einigen stereoskopischen Verfahren (3D-Foto, 3D-Film) benötigt wird. Durch die 3D Brillen wird die räumliche Tiefenwirkung sichtbar gemacht. Damit das menschliche Gehirn 3D Filme oder 3D Bilder wahrnehmen kann benötigt es zwingend zwei Bilder, je eines für das linke und rechte Auge, die aus zwei unterschiedlichen Perspektiven/Positionen aufgenommen wurden. Die Bilder müssen gleichzeitig und dennoch getrennt pro Auge für die Auswertung im Gehirn ankommen, denn nur hierdurch entsteht der räumliche Eindruck. Die 3D Brille hat eine Filterfunktion, sie sorgt dafür, dass nur das entsprechende Auge das stereoskopische Halbbild wahrnimmt. Es gibt verschiedene 3D Brillenvarianten und bisher wurden diese nur im Kino oder bei 3D Vorführungen getragen.

Die Zubehörhersteller sowie die Sonnenbrillenhersteller haben auf den neuen 3D-Boom reagiert und es gibt mittlerweile auch Sonnenbrillen die eine 3D Funktion haben. Mit diesen speziellen Sonnenbrillen ist es möglich 3D Filme anzusehen und sie schützen die Augen vor den Sonnenstrahlen. Die Sonnenbrillen sehen nicht aus wie die typischen 3D Brillen, sondern sie sehen aus wie modische Sonnenbrillen, solche Sonnenbrillen gibt es zum Beispiel von der Firma Stacks.

3D und die Gesellschaft

Mittwoch, 04. August 2010

In der Vergangenheit gab es immer wieder Neurungen im Elektronischen Bereich und auch in der Unterhaltungsindustrie. Waren es noch vor kurzem die neuen HDTV-Geräte, so ist dies jetzt das 3D Fernsehen im eigenen Wohnzimmer. Wir leben in einer schnelllebigen Gesellschaft und diese wird geprägt von immer neuen technischen Möglichkeiten. Zuerst wurde der 3D-Boom durch verschiedene Kinofilme ausgelöst, obwohl es schon zu deutlich früheren Zeiten 3D-Filme gab. Die damaligen 3D-Filme lösten auch einen Hype aus, aber nicht in dem Ausmaß wie in der heutigen Zeit. Durch die technischen Fortschritte können heute die 3D Filme viel besser in den Kinos dargestellt werden und durch die neuen Soundsysteme bekommen die Kinobesucher einen Klanggenuss geboten.

Natürlich möchten die Konsumenten nicht nur im Kino 3D Filme sehen, sondern sie möchten diese Filme auch zu Hause mit der Familie genießen können. Dies ist mit Hilfe von 3D Fernehern und Blue Ray Playern möglich. Zusätzlich werden 3D Brillen benötigt, denn ohne diese können die 3D Bilder noch nicht wahrgenommen werden. Die heutigen 3D Brillen sind nur noch teilweise mit den 3D Brillen aus der Vergangenheit vergleichbar. Noch ist die technische Entwicklung nicht so weit, dass die 3D Filme auch ohne eine entsprechende Brille angesehen werden können. Es ist allerdings nur noch eine Frage der Zeit, bis auch dies möglich ein wird.

In den heutigen Wohnzimmern befindet sich immer mehr Technik, Spielkonsolen, Computer, Flachbild-Fernseher gehören heute fast zur Grundausstattung. Noch gehen die Menschen in die Kinos um 3D Filme ansehen zu können, doch dies wird sich mit der Zeit ändern. Sobald die 3D Fernseher zu erschwinglichen Preisen erhältlich sein werden, wird die Besucheranzahl in den Kinos sinken. In der heutigen Gesellschaft leben die Menschen lieber für sich und sie verbringen sehr viel Zeit mit den neuen technischen Geräten und dies gilt auch für die Jugendlichen.

Was bedeutet 4D?

Mittwoch, 04. August 2010

Bei 4D handelt es sich um Filme die zum Beispiel in 3D oder 2D vorgeführt werden und dabei werden verschiedene Mittel eingesetzt um die Vollständigkeit der Illusion zu erhöhen. Es gibt spezielle Kinos die Filme in 4D vorführen und auch in verschiedenen Freizeitparks gibt es 4D Attraktionen. Zum Beispiel gibt es ein spezielles 4D Kino im Freizeitpark Rust. Es werden zum Beispiel folgende Spezialeffekte verwendet:

- Die Sitze oder auch die ganzen Zuschauerränge können sich bewegen oder vibrieren

- Verschiedene Duftstoffe werden in den Kinosaal geleitet

- Es wird, passend zum Film, Regen oder Nebel im Saal produziert

- Schauspieler oder Animatronics agieren zusätzlich vor der Leinwand

- spezielle Soundeffekte und so weiter

Durch diese Spezialeffekte können die Zuschauer viel besser in Filme eintauchen, denn sie sehen nicht nur, sondern sie können fühlen, riechen und so weiter  Fällt zum Beispiel im Film ein Baum um, dann haben die Zuschauer bei einem 3D Film das Gefühl, dass dieser auf sie fällt und wenn dann noch zusätzlich das Krachen durch Lautsprecher in den Stühlen zu hören ist und die Stühle dabei zum Beispiel sich absenken, dann erleben sie das Gesehene „hautnah“.

Auf ganz ungefährliche Weise können die Zuschauer heute dank der neuesten multimedialer Verfahren Aktionszenen realistisch erleben. Durch das IOSONO-Soundsystems ist ein multimedialer Rausch möglich geworden. Durch das IOSONO-Soundsystems können die Zuschauer die verschiedenen Töne und Klänge räumlich viel besser hören. Bei der Sourround-Technik kommen die Töne und Klänge aus Lautsprechern, bei dem neuen Soundsystem können die Schallquellen positioniert werden. Die Geräusche können hierdurch genau geortet werden und die Herkunft kann punktegenau zugeordnet werden. Durch das IOSONO-Soundsystems können die Klangerlebnisse überall gleich wahrgenommen werden, egal in welcher Reihe die Zuschauer sitzen. So kommen zum Beispiel unheimliche Geisterstimmen direkt ins Ohr.

Alternative zu 3D Brillen?

Mittwoch, 04. August 2010

Bislang können die Menschen 3D Filme oder 3D Spiele nur mit den entsprechenden 3D Brillen ansehen und genießen, doch die Unterhaltungsindustrie möchte dies bald ändern. Das Ziel ist es, 3D Fernseher auf den Markt zu bringen, die 3D Filme darstellen können ohne dass eine Brille hierfür benötigt wird. Es gibt bereits eine Spielkonsole die Spiele in 3D darstellen kann ohne eine spezielle 3D Brille. Neben der Spielkonsole gibt es auch Computermonitore die über autostereoskopische Bildschirme verfügen. Durch diese Bildschirme ist es möglich, das dreidimensionale Inhalte dargestellt werden können und dies ohne Hilfsmittel. Es wird keine Rot-Grüne-3D Brille benötigt und es wird auch keine Shutter-Brille benötigt. Für die 3D Darstellung ohne 3D Brille werden bei den Bildschirmen so genannten Strahlenteiler eingesetzt. Die Strahlenteiler sorgen dafür, dass jedes Auge des Betrachters eine leicht unterschiedliche Perspektive sehen kann. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden vom menschlichen Gehirn zu einem räumlichen Bild zusammengefasst. Damit die Anwender in den 3D Genuss kommen, müssen sie allerdings je nach Bildschirmgröße einen Mindestabstand von ca. 70 Zentimetern bis zu ca. 4,25 Metern einhalten.

Die Ingenieure der Unterhaltungsindustrie haben das Ziel den 3D-Seheindruck auch ohne Brille auf die heimischen Fernseher zu bringen. In der Entwicklung sind zum Beispiel Fernseher die Aufnahmen beider Kameras so ausstrahlen, so dass diese jeweils nur von einem Auge zu sehen sind. Dieses System funktioniert allerdings bislang nur für einen Zuschauer und nicht für eine ganze Familie die vor dem Fernseher sitzt. Dies ist allerdings nicht der derzeitige einzige Nachteil, sondern diese Fernseher werden einen deutlich höheren Anschaffungspreis haben wie „normale“ Fernseher.

Bis die Technik soweit ausgreift ist wird noch einige Zeit vergehen und Anfangs können sich nur die „besser verdienenden“ Konsumenten einen solchen Fernseher leisten. Sobald allerdings die 3D Fernseher ohne 3D Brillen zu einem erschwinglichen Preis im Handel erhältlich sein werden, wird der Fernsehksonsum weiter ansteigen.

Der 3D Fernseher – Was ist das?

Mittwoch, 04. August 2010

Nicht nur im Kino können 3D Filme angesehen werden, sondern auch im eigenen Wohnzimmer ist der Genuss dieser Filme möglich. Durch ein stereoskopisches Verfahren bekommen die Filme eine räumliche Tiefe. Die Bilder werden hierbei paarweise getrennt und die stereoskopischen Halbbilder werden dann für jedes Auge erzeugt. Damit der 3D Genuss nach Hause kommt, benötigen die Konsumenten einen 3D Fernseher sowie einen 3D fähigen Blue Ray Player oder die neue Playstation (diese kann ebenfalls 3D fähige Blue Rays abspielen) und es wird eine 3D Brille benötigt. Die 3D Fernseher können natürlich auch 2D Inhalte wiedergeben, manche Fernseher können sogar die 2D Inhalte in 3D Inhalte umrechnen.

Die 3D Fernseher sind sehr beliebt und bei Elektronik Begeisterten stehen diese ganz weit oben auf der Trendskala. Noch ist es nicht möglich ohne 3D Brillen die Filme oder auch die 3D Spiele genießen zu können. Die Unterhaltungsindustrie hat allerdings erkannt, dass das 3D Fernsehen ohne Brille die große Zukunft sein wird und es wird fieberhaft daran gearbeitet. Es hat ein heißer Wettlauf um 3D Fernseher ohne Brille begonnen. Bereits jetzt befinden sich 3D Fernseher und hochauflösende OLED-TV-Displays die ohne Brille auskommen in der Entwicklung.

Nicht nur die Fernsehhersteller reagieren auf den 3D-Boom, sondern auch die Fernsehsender, in Zukunft soll es auch 3D Sendungen im TV geben. Allerdings ist noch nicht abzusehen, ab wann die ersten Fernsehsender Serien oder Filme in 3D ausstrahlen werden, denn der Aufwand für diese Technologie ist enorm.

Im Spielkonsolenbereich wie zum Beispiel Nintendo DS, wird ebenfalls fieberhaft an der Weiterentwicklung gearbeitet, denn auch die Anwender der Spielkonsolen sollen in den 3D Genuss ohne 3D Brillen kommen.

Bis jetzt gehen die meisten Menschen noch ins Kino um 3D Filme sehen zu können, denn diese neuen Fernseher haben einen recht hohen Anschaffungspreis. Nicht nur die 3D Fernseher müssen gekauft werden, sondern auch der entsprechende Blue Ray Player und auch die 3D Brillen. Aufgrund des Entwicklungsforschritts werden die Preise auf Dauer nicht so hoch sein.

Der 3D Film als Erlebnis

Mittwoch, 04. August 2010

Kinos werden auch als Lichtspieltheater, Lichtspielhaus oder auch als Filmtheater bezeichnet. Bei dem Begriff Kino handelt es sich um eine Kurzform der ins Deutsche übersetzten Bezeichnung für die Erfindung der Gebrüder Lumière, dem Cinématographe.

Schaubuden und Panoptiken sind die Vorgänger von den heutigen Kinos. In den Schaubunden und Panoptiken wurden den Menschen seit je her neben verschiedenen Kuriositäten auch optische Täuschungen präsentiert. Schon zur damaligen Zeit waren Stereoskope bei den Besuchern sehr beliebt, hiermit konnten den Besuchern dreidimensionale Fotos gezeigt werden. Bei der Weltausstellung 1893 in Chicago präsentierte Thomas Alva Edison das vom Chefingenieur entwickelte Kinetoskop. Das Kinetoskop war ein Schaukasten in dem eine Person einen kurzen Film betrachten konnte.

Die ersten Kinos wurden ab der Jahrhundertwende gebaut, je größer die Kinos waren, desto mehr waren sie der Bauweise von Theatern nachempfunden. Ganz am Anfang des 20.Jahrhunderts waren auch die ersten Filmstars vertreten und die Filmproduktion stieg zu dieser Zeit weiter an und auch die Kinos wurden immer größer. Bis 1927 wurden überwiegend Stummfilme gezeigt, diese wurden zum Teil mit Klavier oder auch von einem Orchester in den Kinos begleitet. Der erste abendfüllende Spielfilm in der Nadeltontechnik wurde 1926 vorgeführt. In wenigen Jahren verdrängte der Tonfilm den Stummfilm.

Mit der Entwicklung des Fernsehens (1950er Jahre) setzte zum Teil ein Kinosterben ein. Um das Kinosterben aufzuhalten wurden neue Techniken entwickelt um die Zuschauer zurückzugewinnen. Zu den neuen Techniken gehörten auch 3D-Filme. 3D-Filme waren im Fernsehen, zu dieser Zeit, wirkungslos.

In der heutigen Zeit kann sich wohl kaum jemand vorstellen im Kino einen Stummfilm anzusehen, denn diese werden in den großen sowie modernen Kinos gar nicht mehr angeboten. Im digitalen Zeitalter können sogar Live-Übertragungen in Kinos angeboten werden. DCI hat sich weltweit als Norm für Kinoprojektionen durchgesetzt und durch die bessere stereoskopische Bildgüte von den DCI-Projektoren haben 3D-Filme seit 2008 an Beliebtheit zugenommen. 2009 wurde zum Beispiel der Film Avatar größtenteil schon per 3D-DCI Projektion angeboten.

3D Brillenarten / Welche gibt es?

Mittwoch, 04. August 2010

3D-Brillen sind spezielle Brillen, die bei stereoskopischen Verfahren wie zum Beispiel 3D-Filmen, 3D-Fotos, benötigt werden. Die Brillen machen die räumliche Tiefenwirkung sichtbar. Das menschliche Gehirn benötigt zwingend zwei Bilder und dies pro Auge die aus zwei unterschiedlichen Positionen aufgenommen wurden, um 3D-Filme oder auch 3D-Bilder als solche wahrnehmen zu können. Für den räumlichen Eindruck ist es wichtig, dass die Bilder gleichzeitig, dennoch getrennt pro Auge zur Auswertung im Gehirn ankommen. Die Technik von 3D-Brillen sorgt dafür, dass jedes Auge nur das entsprechende stereoskopische Halbbild für das linke und für das rechte Auge wahrnimmt.

Durch die Verwendung von Farbfiltern erfolgt beim Anaglyphen-Verfahren die Bildtrennung. Die damaligen 3D-Brillen hatten vor dem linken Auge einen roten Filter und vor dem rechten Auge einen grünen Filter. Stephen Gibson verbesserte Ende der 1970er Jahre die Farbanaglyphentechnik, hierdurch wurde rot vor dem rechten Auge und Cyan vor dem linken Auge als Filterfarben verwendet. Die kalifonische Firma TrioScopics hat seit 2007 Anaglypbrillen im Angebot, welche die Filterfarbe grün für das linke Auge verwendet und Magenta für das rechte Auge.

Shutterbrillen sind ebenfalls 3D-Brillen, diese kommen zum Einsatz am Computermonitor und auch in modernen 3D-Kinos. Die Shutterbrillen haben zwei steuerbare LCD-Gläser, über den Monitor wird nacheinander abwechselnd das linke und rechte Halbbild dargestellt. Die Shutterbrillen verfügen über Flüssigkristalle, diese werden synchron im Takt des Monitorbildes abwechselnd durchsichtig beziehungsweise lichtundurchlässig geschaltet und dies ermöglicht beim Betrachten, aufgrund der perspektivischen Verschiebung der beiden Stereo-3D-Teilbilder,  den 3D-Effekt. Eine Monitorfrequenz von 100 Hz wird bei den Shutterbrillen als Minimum angesehen, denn durch das Verfahren wird die Frequenz halbiert, jedes Auge bekommt pro Sekunde nur 50 Bilder angezeigt. Bei dieser Frequenz und besonders bei niedrigeren Frequenzen ermüden die Augen sehr schnell. Die konventionellen Flachbildschirme haben meistens eine Frequenz von 60 Hz, die Shutterbrillen können hiermit nicht kombiniert werden. Bei diesen Bildschirmen kann der 3D-Effekt, durch zum Beispiel Anaglypbrillen, hergestellt werden.